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Beitrag und Video über Rüdiger Heins
(SWR3-Landesschau)

» Interview Rüdiger Heins
im Gespräch mit Werner Karl

Auf der Website der eXperimenta

» Video
VISION DER LIEBE – Hildegard von Bingen
Der Trailer zum Theaterstück als Video auf YouTube


»Gilgamesch und das moderne Theater«
Rüdiger Heins spricht über sein Stück GILGAMESCH UND ENKIDU

Video auf YouTube


Rüdiger Heins spricht über »Allahs Heilige Töchter«

Video auf YouTube


SWR Fernsehsendung »Landesschau«
Rüdiger Heins zu Gast bei der SWR Fernsehsendung »Landesschau«

» Voices Reportage von Susanne Böhme auf SWR2
über »Allahs Heilige Töchter«

Gespräch mit Silke Arning
in »SWR2 aus dem Land: Musik und Literatur«

Harriet Dreier
in SWR2
»Journal am Mittag«

  Titelseite der eXperimenta von Juni 2016

Download der aktuellen Ausgabe von Juni 2016
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Neuerscheinung

  Umschlagfoto von 'Manchmal das'

Wiesenburg Verlag


  Umschlagfoto von 'Der Konvent'

Wiesenburg Verlag, ISBN: 978-3-95632-252-5
Im Buchhandel erhältlich, Preis: 14,80 Euro

Ein suchender und fragender Mensch durchschreitet Himmerods Klosterpforte und lässt sich inspirieren. Er schaut hinter die Türen des Klosters, begegnet vor allem den Menschen, die hier ein Leben als Zisterzienser auf sich genommen haben. Und fragt die verschiedenen Mönche nach ihrem je eigenen Lebensweg, nach ihrer Lebensgeschichte und dem, was sie geprägt hat, nach ihrer Berufung, nach ihren Wünschen und Träumen. Und sie antworten, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das sind keine ausgefeilten Referate, da bleibt manches uneben und kantig – so wie diese Menschen halt sind.

Abt Johannes OCist

Mit dem Buch „Der Konvent“ möchte der Autor Rüdiger Heins gemeinsam mit den Himmeroder Mönchen einen persönlichen Einblick in das monastische Leben geben. Die Mönche wurden im persönlichen Gespräch interviewt. Die Fragen lauteten jeweils gleich. Im Vordergrund der Recherchen stand die Motivation:
»Was ist das für ein Mensch, der Mönch wird?«


Neuerscheinung

  Umschlagfoto von 'In Schweigen gehüllt'

Wiesenburg, ISBN: 978-3-95632-103-0
236 Seiten, Englisch Broschur
Im Buchhandel erhältlich, Preis: 19,80 Euro

Buchbesprechung von Prof. Dr. Mario Andreotti:

SPANNUNG IN MODERNEM GEWAND

Die Handlung in Rüdiger Heins' Roman »In Schweigen gehüllt« ist auf den ersten Blick relativ einfach: Da ermordet der junge, erst achtzehn­jährige Anton Detrois seine alte Tante Honorine Steimer, eine ehe­malige Klosterfrau aus einem Orden in Würzburg, um an ihre Geld­scha­tulle zu gelangen. Man wird bei der Lektüre der ersten Seiten an Frank Wedekinds berühmtes Gedicht »Der Tantenmörder» aus dem Jahre 1897 erinnert.

Anton Detrois kann mit den vielen Geldscheinen, die er im Schlaf­zimmer der ermordeten Tante erbeutet hat, zunächst fliehen, schlägt sich in verschiedenen Wirtshäusern, bei Dirnen und Obdachlosen herum, kauft sich ein Motorrad und wird schliesslich von der Polizei gefasst und am 4.September 1903 in Mainz öffentlich hingerichtet. Ein Raubmord, der nach dem klassischen Muster des Detektivromans erzählt wird.

So haben wir denn in Rüdiger Heins‘ Werk einen modernen Montageroman vor uns, der dem Leser nicht nur einen Einblick in die komplexe, in sich widersprüchliche Psyche eines Menschen ermöglicht, der auf seine Weise Liebender und Mörder zugleich ist, sondern auch in eine bürgerliche Gesellschaft, die für Menschen an ihrem Rand keinen Platz hat. Das macht das Werk weit über eine reine Detektivgeschichte in der Tradition von Georges Simenon hinaus zu einem spannungsgela­denen, äusserst lesenswerten Zeitroman.


Prof. Dr. Mario Andreotti ist Dozent für neuere deutsche Literatur in St. Gallen und Zürich und Autor des UTB Bandes »Die Struktur der modernen Literatur»


  Umschlagfoto des neuen Buches von Rüdiger Heins

Erschienen im Herbst 2012

»Die vier Theaterstücke von Rüdiger Heins gelten Menschen am Rande der Gesellschaft, seien dies nun Frauen aus einer islamischen Kultur, Strassenkinder, Tyrannen einer längst vergangenen Epoche oder gar Mystikerinnen, wie eine Hildegard von Bingen. Immer geht es dabei letztlich um die Vision einer menschlicheren Welt.

Der Autor spielt virtuos mit den verschiedensten szenischen Formen: vom lyrischen Drama über das epische Theater und das Dokumentarstück bis hin zum postdramatischen Theater unserer Tage, in dem Musik und Tanz gleichrangig neben den Text treten.

Das ist bestes postmodernes Theater, wie wir es so nur noch von Christoph Marthaler her kennen.«

(Prof. Dr. Mario Andreotti, Dozent für neuere deutsche Literatur und Sachbuchautor)

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»Das alles erzählt Rüdiger Heins in seinem Stück ganz unaufgeregt. Das sich andere aufregen könnten, nimmt er in Kauf. Mutig, zumal sein intelligentes Stück nun zufällig in eine heiße Debatte geraten ist, um Äußerungen Thilo Sarrazins zur Integrationspolitik.«
(Susanne Böhmer, SWR 2)

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»Rüdiger Heins bringt Brennpunkthemen auf die Bühne, wie sonst nur wenige. Deswegen schätze ich seine künstlerische Arbeitsweise sehr. Außerdem besitzt er den Mut, den man für diese Arbeit braucht! Die Themen, die er aufgreift, beschäftigen mich auch. Der Unterschied besteht darin, dass er die Empathie hat, aus sozialen Themen literarische Kulissen zu bauen. Das bewundere ich an ihm.«
(Günter Wallraff, Köln)

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»Im URSTROM hat der Schriftsteller Rüdiger Heins vier Theaterstücke in Szene gesetzt, die vom Gilgamesch-Epos über die Mystikerin Hildegard von Bingen bis in die heutige Zeit mit ihren Wirrnissen reichen. Ihm geht es um die Menschen am Rande der Gesellschaft, egal ob es um Frauen aus der islamischen Kultur, oder Straßenkinder geht.

Er schaut hinter die Kulissen einer Gesellschaft, die nicht gerade menschlich mit am Rande lebenden Jugendlichen umgeht und im Drogenkonsum das suchen, was ihnen zu fehlen scheint, der aber kein Ersatz für entgangene Sehnsüchte nach Liebe und Geborgenheit sein kann. Die Erwachsenenwelt reagiert meist mit Ablehnung und entzieht sich der Verantwortung, in dem sie regelrechten Menschenrechtsverletzungen, die täglich auf der Straße passieren freien Lauf lässt. Durch dieses Stück: 'Fee: Ich bin ein Straßenkind', geht der Autor auf die Problematik aus Sicht der Betroffenen ein und zeigt die vertrackten Situationen der Straßenkinder in reichen Deutschland auf, die nicht zu den 'normalen Kulissen' der Gesellschaft gehören

In 'Allahs heilige Töchter' geht es um die Befreiung der Frauen aus der Gefangenschaft ihrer Männer, die ihren Töchtern die Ehemänner aussuchen, obwohl im Koran derartige Praktiken nirgends zu finden sind. Es geht um die Einschränkung der Freiheit mit rabiaten Mitteln, die bis zur Freiheitsberaubung und den Ausstoß aus dem Familienverband führen kann. 'Die Rechte der Frauen sind geheiligt. Seht zu, dass Frauen bezüglich der ihnen zustehenden Rechte gesichert sind.' So hat es der Prophet Mohammed verkündet. Nur die Praxis sieht anders aus. Viele junge islamische Frauen werden gezwungen Männer zu heiraten, die sie nicht lieben, weil der Vater und der Familienverband es anders bestimmen. Rüdiger Heins dramatisiert die Geschichte einer jungen Marrokanerin, die versucht der Familientradition zu entkommen und dabei in beängstigende Situationen gerät.

Um ein Fazit zu ziehen, diese vier Theaterstücke werden virtuos in verschiedensten szenischen Formen dargestellt, die vom lyrischen Drama bis zum Dokumentarstück reichen. Es ist richtig, was Prof. Dr. Mario Andreotti, er ist Dozent für neuere deutsche Literatur und Sachbuchautor über diese Stücke schreibt: 'Das ist bestes postmodernes Theater, wie wir es so nur noch von Christoph Marthaler her kennen.' «

(Fritz Reutemann, Poet)



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